An sich bietet das in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts gebaute Dusikastadion in Wien tolle Möglichkeiten für Sportler an sich und für Radsportler im Speziellen. Für Hobbyradfahrer ist aufgrund des ungewohnten Untergrunds und technischen Anforderungen die Eintrittshürde etwas groß, in den letzten Jahren wurde allerdings die Zutrittsmöglichkeit durch den Radsportverband etwas erleichtert und dadurch erfreut sich das Stadion wieder zunehmender Beliebtheit.

Auch beim RSC Klausen-Leopoldsdorf hat sich mit Christian Berger, Christoph Kapeller, Erich Oberleitner, Karl Pich, und Manfred Prokop eine kleine Fangemeinde gebildet.

Um den Zutritt zur Bahn zu bekommen muss man beim Radsportverband eine Trainingslizenz (100 EUR/Jahr) lösen. Dann bekommt man eine „Skidata“Card mit der man von Mo-Fr von 15-20 Uhr Zugang zur Bahn hat und neben der Bahn auch Kabinen und Duschen nutzen kann.

Um auf der Bahn fahren zu können benötigt man ein eigenes Rad, dass sich technisch doch erheblich von einem Straßenrad unterscheidet:

-kein Freilauf                      

-keine Bremse

-keine Schaltung

Man benötigt also spezielles Material, dass aber aufgrund der Einfachheit und aufgrund des Umstandes, dass Gewicht praktisch keine Rolle spielt relativ günstig ist. Ein neues Bahnrad gibt es schon ab ca. 650 EUR und der Gebrauchtmarkt gibt auch einiges her. Bezeichnend auch der Spruch „Bahnräder werden öfter vererbt als neu gekauft“.